A bis Z

Von A wie Abschiebung bis Z wie Zwangsumzug.

Hier sollten all diejenigen fündig werden, die kurz und verständlich lesen wollen, welche Position DIE LINKE zu einem ausgewählten Thema einnimmt. Ausarbeitungen zu weiteren Themen folgen kurzfristig:

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Themen zu T

Tierschutz

Der Platz eines Aktendeckels gilt als ausreichender Lebensraum für ein Legehuhn. Die Anbindehaltung von Milchkühen schränkt die Bewegungsmöglichkeit stark ein. DIE LINKE setzt sich für tiergerechte und ethisch vertretbare Tierhaltung ein.

Industrielle Massentierhaltung ist weder tiergerecht noch ethisch vertretbar. Sie geht in der Regel mit Umweltbelastung und Arbeitsplatzvernichtung einher. Alte landwirtschaftliche Nutztierrassen sterben aus. Ständige Effizienzsteigerungen zur Kostenminimierung gefährden selbst eine Mindestversorgung der Tiere, von einer tiergerechten Betreuung ganz zu schweigen. Tierversuche nehmen weiter zu. Dies gilt insbesondere für die Forschung im Bereich Gentechnik. Tierschutzkriterien für Stalleinrichtungen und das Tierschutzsiegel auf Lebensmitteln liegen zurzeit auf Eis. Statt endlich gemäß Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1999 die Käfigbatterien für Legehennen zu verbieten, werden sie durch die Hintertür in der sogenannten Kleingruppenhaltung in Käfigen wieder eingeführt. Männliche Ferkel dürfen in Deutschland nach wie vor ohne Betäubung innerhalb der ersten Lebenswoche kastriert werden. Fast sieben Jahre, nachdem der Tierschutz in das Grundgesetz aufgenommen wurde, gibt es nach wie vor keine Möglichkeit für anerkannte Tierschutzverbände zu klagen.

Alle Tiere verdienen den Schutz des Menschen, insbesondere aber landwirtschaftliche Nutztiere. Aus Sicht des Tierschutzes ist die konventionelle industrielle Haltung insbesondere von Puten, Masthühnern, Legehennen, Schweinen und Mastkaninchen unhaltbar. Die Kleingruppenhaltung von Legehennen in Käfigen wird den Verbraucherinnen und Verbrauchern gar als tiergerecht verkauft. Tiertransporte werden immer noch zu wenig kontrolliert und dauern zu lange. Alternativen zu Tierversuchen werden nicht ausreichend gefördert.

DIE LINKE fordert:

DIE LINKE setzt sich seit Jahren für das Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzvereine ein. Nur so kann das Interesse der Tiere auf die Freiheit von Leiden und Schmerzen geschützt werden.

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Quelle: http://archiv.linksfraktion-bremen.de/themen/kurz_buendig/themen_zu_t/